Spirituelles Zentrum im Eckstein

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Der neue Leiter des spirituellen zentrums, Dr. Peter Hirschberg, stellt sich vor...

Seit Beginn dieses Jahres bin ich nun Leiter des spirituellen Zentrums im eckstein und Beauftragter für Spiritualität in unserer nordbayerischen evangelischen Kirche. Spiritualität und alles, was damit zusammenhängt, sind für mich ein Lebensthema, und deshalb freue ich mich auch sehr auf die neue Aufgabe.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Ansbach, sodass Nürnberg für mich fast ein wenig Heimat ist. Nach dem Theologiestudium an verschiedenen Orten und dem Vikariat in Regensburg habe ich mich fünf Jahre lange hauptamtlich als Referent des heutigen BCJ.Bayern für den christlich- jüdischen Dialog in unserer Kirche eingesetzt. Anschließend war ich sieben Jahre lang Leiter des Evangelischen Pilger- und Begegnungszentrum in Jerusalem, worauf ein paar Jahre im Gemeindepfarramt folgten, bevor ich dann Studierendenpfarrer in Bayreuth wurde. Zuletzt habe ich als Studienleiter am Evangelischen Bildungszentrum in Bad Alexandersbad gearbeitet. Ich bin verheiratet und habe drei, zum größten Teil schon erwachsene Kinder. Meine Frau, ebenfalls Pfarrerin, ist im Schuldienst tätig.

Was sind die großen Themen meines Lebens? Sicher das Judentum, das mich nach einem Studienjahr in Israel im Rahmen meines Theologiestudiums nicht mehr losgelassen hat. Außerdem die Leidenschaft für die biblische Botschaft und die Theologie. Ich habe Lust am Denken, was dazu geführt hat, dass ich im neuen Testament promovierte, immer wieder Lehraufträge übernahm und auch gerne zu theologischen Themen publiziere. Dann bin ich aber auch schon bei der Spiritualität, wobei Spiritualität für mich kein Thema unter anderen ist, weil es dabei letztlich um das geht, was meinen Glauben ausmacht. Die Frage, wie man Gott in seinem Leben erfahren und in welchem Maß der Glaube einen heilsam verwandeln kann, war für mich von Anbeginn das zentrale Thema. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der Spiritualität noch kein großes Thema innerhalb der ELKB war. Natürlich wollte man auch damals den Glauben vermitteln und dachte intensiv darüber nach, ob Psychologie, Soziologie und andere Humanwissenschaften dabei helfen können, aber im Rahmen der Kirche spirituelle Übungen anzubieten, war eher Ausnahme als Regel. Vielleicht hatte man als guter Lutheraner Angst, dass das dies zu einer Art Werkgerechtigkeit führt. Für mich ist von meinem christlichen Grundverständnis her klar, dass man Gottesbegegnung nicht „machen“ kann und innere Verwandlung immer ein Geschenk Gottes ist. Aber man kann eben auch nicht nichts machen, denn Gott hat Freude an unserer menschlichen Eigenständigkeit. Er will uns nicht zwingen, sondern locken. Er will, dass wir im Dialog mit ihm und unserem Leben das wahre Leben finden. Ich bin jedenfalls froh, dass Spiritualität in all ihren Dimensionen, auch im Sinne spiritueller Übungswege heute normal geworden sind, dass man hier viel dazu gelernt hat, nicht zuletzt auch im ökumenischen Austausch und im interreligiösen Dialog.

Im Blick auf meine neue Stelle habe ich natürlich einige Gedanken und Ideen, was ich alles einbringen könnte. Aber im Moment möchte ich mich erstmal umsehen, Menschen kennenlernen, ein Gefühl dafür entwickeln, was Sinn macht, und, wenn möglich, auch mit anderen zusammen Neues entwickeln. Mein großer Wunsch ist, dass Menschen Gottes Wirklichkeit in ihrem Leben entdecken, dass sie ihren ganz persönlichen spirituellen Weg finden und dadurch fröhlicher, gelassener und lebendiger werden. Patenrezepte habe ich nicht, aber die Bereitschaft mich einzubringen und mit anderen auszuloten, wohin die Reise gehen könnte. Deshalb die herzliche Einladung: Kommen Sie auf mich zu und lassen sie uns miteinander ins Gespräch kommen.

Dr. Peter Hirschberg

"Die erste Seele, die Dir anvertraut ist, ist Deine eigene Seele." (Alexandre Vinet)

Das spirituelle zentrum steht dafür,

  • geistliche Übungswege verschiedener christlicher Traditionen zu entdecken und weiter zu entwickeln.
  • ganzheitlich Menschen zu stärken, um dem Leben wach und kreativ zu begegnen.
  • Frieden zwischen Religionen durch die einfühlsame Wahrnehmung anderer religiöser Traditionen zu fördern.
  • in Kurs, Vortrag oder Seminar sicher und seriös begleitet zu werden.
  • im Alltag zwischen Beruf, Beziehung und Familie engagiert, offen und authentisch einen eigenen spirituellen Weg zu gehen.


Es ist ein Angebot der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nürnberg